Saisonstellen
Saisonverträge laufen meist von Dezember bis April (Winter) oder Juni bis September (Sommer). Sie beinhalten meist eine Unterkunft, bieten wertvolle Erfahrung in Betrieben mit hohem Aufkommen und zahlen im Vergleich zu Tschechien oder der Slowakei gut. Der Nachteil: Verträge enden mit der Saison, und du musst deine nächste Stelle rechtzeitig finden.
Ganzjahresstellen
Ganzjährige Stellen sind in Stadthotels, großen Resort-Ketten und Restaurantgruppen häufiger. Sie bieten Stabilität, Aufstiegschancen und durchgehendes Einkommen. Eine Unterkunft ist seltener inklusive. Nach 5 Jahren durchgehender Beschäftigung genießt du nach österreichischem Recht erhöhten Kündigungsschutz.
Karriereweg über die Saison
Viele erfolgreiche Fachkräfte in Österreich begannen mit Saisonverträgen. Ein typischer Weg: Saison 1 (Küchenhilfe oder Zimmermädchen) → Saison 2 (Commis de Cuisine oder erfahrene Rezeption) → ab Saison 3 (Chef de Partie, erfahrene Rezeption, Supervisor). Jede Saison schafft lokale Referenzen und österreichische Arbeitserfahrung.
Die Zwei-Saisonen-Strategie
Der effektivste Ansatz für Kandidaten aus Tschechien und der Slowakei: eine Wintersaison und eine Sommersaison in derselben Region. Das baut Beziehungen zu lokalen Arbeitgebern auf, gibt dir zwei Saisonen österreichischer Erfahrung und führt oft zu einem ganzjährigen Angebot. AlpenTalent unterstützt diesen Übergang aktiv.